France Excellence Europa Stipendien – Aufruf zur Bewerbung

Dieses vom Ministerium für Europa und Auswärtige Angelegenheiten entwickelte und anlässlich der französischen EU-Ratspräsidentschaft (1. Jänner – 30. Juni 2022) eingeführte Stipendienprogramm „France Excellence Europa“ ermöglicht es, Studierenden aus 26 EU-Ländern, ein Stipendium für ein Studium auf Master-Ebene an einer französischen Hochschuleinrichtung zu erhalten.

Wichtigste Vorteile:

  • Auszahlung eines halbjährlichen Stipendiums von 6.850 €
  • Zahlung einer Einrichtungsbeihilfe von 1.700 €
  • Befreiung von Studiengebühren

Das Stipendium kann man bekommen

  • für maximal 24 Monate bei einer Einschreibung im ersten Jahr des Masters (Master 1)
  • für maximal 12 Monate bei einer Einschreibung im zweiten Jahr des Masters (Master 2)

Bedingungen:

  • Staatsangehörigkeit eines der 26 Mitgliedsstaaten der EU
    Studierende mit französischer Staatsangehörigkeit, einschließlich Doppelstaatsangehörige, sind nicht teilnahmeberechtigt
  • Alter zwischen 18 und 25 Jahren zum Zeitpunkt des Beginns der Mobilitätsphase in Frankreich
  • Zulassung an einer französischen Hochschuleinrichtung für einen Master 1 oder Master 2 im akademischen Jahr 2022-23
  • kein Erasmus+ Stipendium oder kein anderes Stipendium eines französischen Ministeriums

Studienbereiche:

  • Kultur und kulturelles Erbe
  • Bildung, Pädagogik, Hochschulbildung (Lehramt)
  • Französische Sprache und Zivilisation, Fremdsprachen und Europastudien
  • Gesundheitswissenschaften
  • Umweltwissenschaften
  • Digitales

Die KandidatInnen müssen ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 15. März 2022 per Email an die französische Botschaft ihres Heimatlandes schicken.
Für ÖsterreicherInnen: fee.autriche@campusfrance.org.
Für alle Studierenden, die in Österreich studieren aber eine andere Staatsangehörigkeit haben, ist hier die Liste der Email-Adressen.

Auf der Website von Campus France finden Sie alle Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen zum Ausfüllen.

 

Prof. Dr. Josef Lueger – sein letzter Gastkommentar

Die Ringvorlesungen „Sachverständige, Gutachter und Gutachten“ und „Ethik und Technik“ werden von Persönlichkeiten getragen, die heute unter dem Druck der Gegebenheiten immer seltener zu finden sind. Eine der herausragenden Persönlichkeiten, die über viele Jahre die Vorlesungen mitgetragen hat, in denen nicht nur Fachkenntnisse, sondern vor allem auch ethische und moralische Werte vermittelt werden, ist unerwartet im August verstorben.

Prof. Dr. Josef (Sepp) Lueger war nicht nur ein hervorragender Forscher, Verfasser wissenschaftlicher Artikel und gerichtlich beeideter Sachverständiger, sondern durch seine Haltung und seine Handlungen ein Vorbild für Hörerinnen und Hörer, das ihnen Orientierung für ihre Praxis gab. Denn die fachliche Entwicklung endet nicht mit dem Studienabschluss und kann nur dann der Gesellschaft und der Erhaltung der Lebensgrundlagen nützen, wenn sie auch von Moral und Ethik begleitet wird, die der Tiefe und dem Ausmaß der Eingriffe, die praktische Fächer in die Welt machen, gewachsen ist. Dazu gehört auch die ehrliche Information der Öffentlichkeit über Vorgänge mit weitreichenden Folgen, die nicht den Prinzipien eines Rechtstaates qualifiziert entsprechen oder Ergänzungen von Gesetzen und Verordnungen verlangen, die den Risiken und Gefahren Rechnung tragen, die sich durch wissenschaftliche und technische Entwicklungen ergeben oder ergeben können. Wenn man weiß, dass Information ein Teil und Voraussetzung des Verkehrssystems ist und es in allem um die Menschen geht, ist die ehrliche Kommunikation mit der Gesellschaft eine Verpflichtung.

Die Lücke, die Sepp Lueger in der Fachwelt, den Bürgerbewegungen zur Erhaltung der Lebensgrundlagen und in der Lehre hinterlassen hat, wird schwer zu schließen sein. Für das kommende Semester war er noch als Vortragender vorgesehen. Sein letzter Gastkommentar in der Wiener Zeitung sollte nicht nur den Studierenden Einblick in die gefährlichen Entwicklungen unserer bestehenden demokratischen Strukturen geben. Die Abteilung des Institutes für Verkehrswissenschaften wird sich bemühen diesen Verlust auszugleichen, soweit dies möglich ist.               

Em. o. Univ. Prof. DI Dr. Hermann Knoflacher

Gastkommentar in der Wiener Zeitung vom 27. August 2021:

Der Kommentar ist auch unter https://www.wienerzeitung.at/themen/recht/recht/2118033-Justitia-ist-nur-auf-einem-Auge-blind.html im Internet zu finden.

Änderung des UVP-G 2000 – Stellungnahme von Prof. Dr. Josef Lueger

DACH-Kongress Verkehr und Mobilität

Grenzüberschreitender Verkehr der Zukunft – Perspektiven des DACH-Raumes

Am 30.9. und 1.10.2021 laden Sie die verkehrswissenschaftlichen Gesellschaften aus Deutschland (DVWG), Österreich (ÖVG) und der Schweiz (SVWG) zum 2. DACH-Kongress Verkehr und Mobilität zum Thema Grenzüberschreitender Verkehr der Zukunft – Perspektiven des DACH-Raumes an die Zeppelin Universität nach Friedrichshafen. Diesjährige Ausrichterin ist die Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft (DVWG e.V.).

Gemeinsam mit ExpertInnen gilt es, einen Blick in die Zukunft des Verkehrs der deutschsprachigen Regionen zu werfen. Die Leitfrage – Wie wird der grenzüberschreitende Verkehr sich in den kommenden 50 Jahren weiterentwickeln? – wird das Programm der Veranstaltung maßgeblich prägen.

Hierfür ist es gelungen, hochkarätige SpeakerInnen, wie Prof. Franz-Josef Radermacher, Dr. Martin Herrenknecht und weitere VertreterInnen von Verbänden, Unternehmen und Wissenschaft aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu gewinnen. Zudem wird Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, im Rahmen des Vorprogramms des Kongresses die Enthüllung des Shuttle-Brandings im Projekt RABus sowie das Grußwort vornehmen.  
  Zusätzlich bieten sich Ihnen programmbegleitend weitere Kongress-Highlights, wie die Teilnahme an einem Werkstattgespräch zur langfristigen Verkehrsplanung in der internationalen Bodenseeregion mit Dr. Roland Scherer (Universität St. Gallen) sowie am fachlichen Begleitprogramm „Best Practice“ im Regionalen Innovations- und Technologietransferzentrum (RITZ), im Rahmen dessen an Hand des BMVI-Projektes ALFRIED Perspektiven und Möglichkeiten für die DACH-Region erklärt und diskutiert werden sollen.

Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme am Kongress ein. Es erwarten Sie ein vielfältiges Programm, hochkarätige ExpertInnen und ein spannendes Begleitprogramm.
Sie können vor nicht Ort dabei sein, wollen aber trotzdem teilnehmen? Kein Problem. Der DACH-Kongress Verkehr und Mobilität wird live gestreamed!
Zur Veranstaltungswebsite
Registrierung Online-Teilnahme
Zur Registrierung Präsenzteilnahme

Bis bald in Friedrichshafen, wenn Sie mögen! Wir freuen uns auf einen großartigen Kongress.

Ihr Team der DVWG-Hauptgeschäftsstelle
 
Studierende und Auszubildende sowie Mitglieder von DVWG, SVWG und ÖVG erhalten Rabatt auf Kongresstickets.
 
Kontakt
Lisa Fritsch-Wassermann
Referentin DVWG e.V.
Weißenburger Str. 16
13595 Berlin

📞 +49 030 293 60 611
📨 lisa.wassermann@dvwg.de

FVV-Projekte für VCÖ-Preis nominiert – jetzt voten!

Der VCÖ vergibt heuer bereits zum 30. Mal seinen Mobilitätspreis, diesmal unter dem Motto „Aufbruch in die Mobilität“. Nach der Vorauswahl durch die Jury stehen von den 375 Projekten, Forschungsarbeitenn, Konzepten und Ideen nun 69 Projekte in der engeren Auswahl für das Online-Publikumsvoting.

Wir freuen uns, dass auch wieder zwei Projekte mit FVV-Beteiligung dabei sind:

  • in FAIRSPACE geht es um neue Indikatoren für eine Planung, welche die Flächeneffizienz nachhaltiger und aktiver Mobilität einbezieht
  • der StreetTUner ist eine kostenlose Browseranwendung zur schnellen und einfachen Darstellung von Straßenquerschnitten. Mehr dazu hier in unserem Blogbeitrag.

Wir freuen uns natürlich, wenn ihr für unsere Einreichungen votet!

Hier geht’s direkt zum Voting:

Schaut euch aber unbedingt auch die Einreichungen in den anderen Kategorien an – da sind immer sehr inspirierende Konzepte und Umsetzungen dabei.

Mitteleuropäisches Planungsseminar findet statt

Das Mitteleuropäische Planungsseminar kann – unter Einhaltung aller Covid-19-Bestimmungen – stattfinden: und zwar in Tatabánya in Ungarn von 8. bis 13. August 2021.

Wie jedes Jahr werden Planungsaufgaben in internationalen Kleingruppen (aus Tschechien, Ungarn und Österreich) bearbeitet und die Ergebnisse am Ende der Woche den lokalen PlanerInnen und PolitikerInnen vorgestellt.

Die Planungsaufgaben umfassen üblicherweise u.a. die Planung eines ÖV-Knotenpunkts, der Parkraumorganisation rund um das Zentrum, einer Umfahrungsstraße, einer Kreuzung und eines Straßenzuges.

Studierende müssen lediglich die Kosten der An- und Abreise selbst zahlen! Unterkunft und Verpflegung werden von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.

Achja, 2 ECTS gibts auch dafür!

Nähere Infos hier in unserem Flyer.

Mehr Infos und Anmeldung per Mail bis spätestens 14.7. an ulrich.leth@tuwien.ac.at.

kostenloser FVV-Flohmarkt am 16. Juni 2021

FVV-Flohmarkt

Interesse an disziplinenüber-greifender Verkehrsplanungs-literatur? Dann kommen Sie zu unserem kostenlosen FVV-Flohmarkt! 

Wann: Mittwoch, 16. Juni 2021, 10-15 Uhr

Wo: Vor dem Institutsgebäude in der Gusshausstraße 30, 1040 Wien

Wir bieten an: 
(1) Hefte aus 26 Jahren Institutsschriftenreihe von 1/1984 bis 1/2010 sowie ausgewählte vom Picus Verlag nicht mehr lieferbare Publikationen. Mehr Infos unter: 
Institutsschriftenreihe
Publikationen der Wiener Vorlesungen
(2) Technische Geräte (teilweise historische Raritäten, Tastaturen, Lautsprecher, Kameras, etc.) samt Zubehör. 

Wir freuen uns, wenn Sie vorbeikommen. Vielleicht finden Sie bei uns die passende Lektüre für die nächste Bus- oder Bahnfahrt, damit Ihnen diese kurzweiliger erscheint (verkehrswissenschaftlich: kleinerer Zeitbewertungsfaktor). 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!  

Bürger*innen-Befragung Purkersdorf

Der Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik der Technischen Universität Wien führt eine Online-Befragung unter den Bürger*innen von Purkersdorf durch, um den Einfluss von Flächennutzung und Verkehrseinrichtungen auf das Mobilitätsverhalten der Bewohner*innen in Purkersdorf zu untersuchen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung ermöglichen es uns, mögliche Mängel und Defizite in Purkersdorfs Einrichtungen und Infrastrukturen zu finden, die die BewohnerInnen stören und die Lebensqualität und Nachhaltigkeit der Stadt beeinträchtigen.

Die Ergebnisse dieser Forschung sind von Vorteil für lokale Stakeholder, deren Ziel es ist, Purkersdorf nachhaltiger zu machen.

Hier geht’s zur Umfrage: https://www.surveymonkey.com/r/Purkersdorf

In Memoriam Prof. Dinesh Mohan

Dear colleagues, dear friends

It is with deep sadness that we inform you of the passing away of Prof. Dinesh Mohan, member of the Club of Vienna.

We lose a leading scientist in road safety research for decades, a great teacher as a professor at IIT Delhi and a tirelessly committed advocate for the protection of human rights. His example and intellectual legacy is an obligation to continue in his open-minded, forward-looking and responsible spirit.

https://indianexpress.com/article/india/renowned-road-safety-expert-dinesh-mohan-succumbs-to-covid-19-7324614/

Summer School 21 *ZUKUNFTSLAND LUNGAU* 2. Anmeldungsrunde

15. bis 29. August 2021 (Sonntag bis Sonntag)

eine Kooperation der TU Wien, Universität Wien, FH Campus Wien und FH Technikum Wien

14 Tage 40 Studierende 4 Hochschulen

Die Summer School 2021 „Zukunftsland Lungau“ geht in die 2. Anmeldungsrunde!

Wir freuen uns, noch Plätze für die SUMMER SCHOOL 2021 *ZUKUNFTSLAND LUNGAU* anbieten zu können.

Mach mit!

Bewerbungszeitraum:
16. April bis 31. Mai 2021

Zusage:
bis 21. Juni 2021

Was ist die SUMMER SCHOOL 2021 *ZUKUNFTSLAND LUNGAU*?

40 Studierende wohnen und studieren 14 Tage lang in der Region Lungau in Salzburg und erarbeiten (Planungs-)Projekte für die Region.

Wir beschäftigen uns in unterschiedlichen Formaten und mit verschiedenen Methoden mit INNOVATION und GESCHLECHTERARRANGEMENTS im Bereich des LÄNDLICHEN RAUMES:

  • Exkursionen und Ortsspaziergänge
  • Workshops und Gastvorträge
  • Interventionen und öffentliche Veranstaltungen
  • Erarbeitung eines (Planungs-)Projekts

Mögliche Themencluster sind MOBILITÄT, LEERSTAND, DIGITALISIERUNG, NACHHALTIGKEIT, PUBLIC HEALTH, IDEENMANAGEMENT und vieles mehr!

Wo findet die SUMMER SCHOOL 2021 *ZUKUNFTSLAND LUNGAU* statt?

Die Region Lungau befindet sich im Südosten des Bundeslandes Salzburg, in direkter Nachbar*innenschaft zur Steiermark und zu Kärnten. In Tamsweg, der größten Gemeinde im Lungau, befindet sich unsere WORKBASE, wo gemeinsam gearbeitet, gekocht und sich getroffen wird.

Die An- und Abreise ist selbst zu organisieren. Die Mobilität im Lungau wird vor Ort gemeinschaftlich organisiert.

An wen richtet sich die SUMMER SCHOOL 2021 *ZUKUNFTSLAND LUNGAU*?

Für die SUMMER SCHOOL 2021 *ZUKUNFTSLAND LUNGAU* suchen wir Studierende, die

  • offen für Neues und neue Formate sind
  • selbstständig in interdisziplinären Teams arbeiten und forschen – oder es lernen wollen
  • über den Tellerrand blicken
  • einen gewissen Grad an Selbstorganisationstalent besitzen
  • sich nicht scheuen vor Selbstversorgung, Selbstverantwortung und Versorgung der Großgruppe (Mithelfen beim Kochen, Auf- und Abbau der Veranstaltungen usw.)

Klingt nach Dir? Jetzt bist Du gefragt!

Mach mit!

SUMMER SCHOOL 2021 *ZUKUNFTSLAND LUNGAU*

https://www.zukunftsland.net

Eine Kooperation der TU Wien, Universität Wien, FH Campus Wien und FH Technikum Wien, finanziert durch das Center for Technology and Society.

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